John Carew: Vom eigenen Berater betrogen, oder doch nur ein Missverständnis?



John Carew: Vom eigenen Berater betrogen, oder doch nur ein Missverständnis?

Ja, er ist es wirklich: Norwegens einstige Fußball-Hoffnung John Carew 2017 bei einem All-Star-Game in Trondheim.
Ja, er ist es wirklich: Norwegens einstige Fußball-Hoffnung John Carew 2017 bei einem All-Star-Game in Trondheim. Foto: Imago Images / Digitalsport
„Es regnet nicht. Es gießt“ – Besser hätte die britische Boulevardzeitung Daily Mirror das Foto mit dem regennassen Stürmer John Carew von West Ham United nicht beschriften können. Im Mai 2012 steht der Norweger, hinter dem mal halb Fußball-Europa her war, buchstäblich im Regen. Mit einer Bankrotterklärung vor einem englischen Gericht.

Sein Berater Per Flod ist indes bemüht, die ganze Sache herunterzuspielen. Er wird nicht müde, Carews finanzielle Turbulenzen zu beschönigen. „Das ist alles nur ein Missverständnis mit den französischen Behörden“, erklärt er beschwichtigend,


„John muss seine Steuerrechnungen aus Frankreich (aus Carews Zeit bei Olympique Lyon, 2005 bis 2007, d. Red.) bezahlen und das wird nun diskutiert.“


„Diskutiert“ wird eine Unterlassungssünde eines Spielers, der in der Premier League bei Aston Villa, Stoke City und West Ham umgerechnet bis zu 45.000 Euro pro Woche verdient hat.

Der aber dann nach Ausflügen in Birminghams Nachtclubs aus dem Kader flog. Und – völlig anti-skandinavisch – einen nicht eben zurückhaltenden Lebensstil pflegt.

Am Saisonende 2011/2012 verabschiedet sich der 1,96 m große Sturm-Hüne aus Norwegen, nach Top-Leistungen in der Champions League bei Rosenborg Trondheim 1999 von sämtlichen europäischen Spitzenklubs gejagt, vom aktiven Fußballgeschäft.

Außer beim FC Valencia, mit dem er 2000 und 2001 jeweils das CL-Finale erreicht, hält es Carew nur noch bei Aston Villa (37 Tore in 113 Liga-Spielen) länger als zwei Jahre aus.

Carew wechselt in ein komplett anderes Metier. Er wird Schauspieler. Ab 2012 sieht man ihn in einem kanadischen Horrorfilm. B- oder sogar C-Movie. Den Horror der Insolvenz hat er da gerade hinter sich…

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