DFB-Pokal Sonntags-Resultate – Uli Hoeneß über David Alaba – Neues beim HSV


Erste Runde im DFB-Pokal – die Spiele vom Sonntagnachmittag

Die erste Hauptrunde der DFB-Pokal Fußball-Saison 2020 / 2021 hat ihre nächste Überraschung: Der SV Elversberg (Regionalliga Südwest) kegelte am Sonntag Zweitligist FC St. Pauli mit 4:2 aus dem Pokal.

Eine weitere Blamage für den Klub aus der 2. Bundesliga, der in den letzten Jahren fast immer in der ersten oder zweiten Runde im DFB-Pokal baden ging. Der Hamburger Stadtteilverein ging nach sechs Minuten durch Knoll in Führung. Danach war das Ofen aus, das Pulver bereits verschossen. Elversberg gewann hochverdient, vergab sogar noch einen Elfmeter zum möglichen 5:1. Schwacher Einstand für St. Paulis neuen Trainer Timo Schultz.

An einer Pokalsensation schnupperte lange Zeit der Chemnitzer FC gegen die TSG 1899 Hoffenheim. 1:1 hieß es nach 90 Minuten, in der Verlängerung trafen die Sachsen in der 101. Minute zum 2:1.

Zehn Minuten später: Foul am dribbelstarken Stürmer Andrej Kramaric, Elfmeter für Hoffe – 2:2. Der Gefoulte hatte selbst geschossen… Im Elfmeterschießen siegte Hoffenheim (zwei Fehlschüsse!) und zog in die zweite DFB-Pokal Hauptrunde ein.

Der VfB Stuttgart spielte wieder bei Hansa Rostock – zum dritten Mal in Folge in der 1. DFB-Pokalrunde! 2018 gewann Rostock 2:0, der VfB siegte 2019 und auch jetzt mit 1:0. Die Schwaben zitterten sich vor 7500 gut mitgehenden Zuschauern zum Sieg, retteten sich mit Mühe ins Ziel.

Regionalligist Eintracht Norderstedt aus Schleswig-Holstein siegte im Hamburger Pokal und reiste zum Pillenverein Bayer Leverkusen. Der Pokalfinalist von 2020 hatte liebend gern das Heimrecht getauscht und machte sich einen schönen Nachmittag im eigenen Stadion. 700 Fans durften dabei sein. Beim locker heraus gespielten 7:0 erzielte Neuzugang Patrick Schick (kam aus Leipzig) sein Premierentor.

Der SV Sandhausen aus der 2. Liga gewann 2:1 bei der TSV Steinbach Haiger (Regionalliga Südwest). Nach Elfmeterschießen siegte Jahn Regensburg (2. Bundesliga) beim 1. FC Kaiserslautern (3. Liga).

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Mittelfeldregisseur Daniel Didavi, Star des VfB Stuttgart. Foto: imago images / Pressefoto Baumann

Top News 2: 125 Millionen Euro Gehalt? Uli Hoeneß spricht Klartext: Alaba-Berater ist ein „geldgieriger Piranha“

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Er redet nicht um den heißen Brei herum: Uli Hoeneß spricht gern Klartext. Copyright: imago images / Sven Simon

Bleiben oder Gehen? So lautet die große Frage im Fall David Alaba und Bayern München. Jetzt spricht Ehrenpräsident Uli Hoeneß Klartext zu einen möglichen Transfer oder Verbleib. Uli Hoeneß: Alaba-Berater ist ein „geldgieriger Piranha“

Abwehrspieler David Alaba pokert seit langem um einen neuen Vertrag beim Champions-League-Sieger. Dabei geht seiner noch bis zum 30. Juni 2021. Da er danach den Verein ablösefrei verlassen kann, will Bayern vorzeitig verlängern. Aber nicht um jeden Preis… „Wenn wir mehr als ein halbes Jahr nicht im vollen Stadion spielen können, dann fehlen uns 50 Millionen über die ganze Saison“, so Hoeneß.

Wie die Fachzeitschrift kicker schreibt, habe Berater Pini Zahavi für Alaba bis zu 25 Millionen Euro Gehalt gefordert. Pro Jahr, bei einem Fünfjahresvertrag wären das rund 125 Millionen Euro… Das Angebot des FC Bayern belaufe sich auf angeblich 15 Millionen Euro plus Boni.

Er redet nicht um den heißen Brei herum – Uli Hoeneß sagte in der TV-Sendung Doppelpass auf Sport1 über den 29-jährigen Österreicher: „Wir wünschen uns alle nichts sehnlicher, dass er bleibt. David hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Sein Vater George, den ich sehr mag, lässt sich von ihm auch sehr beeinflussen.“

Hoeneß setzt darauf, „dass es David schafft, sich durchzusetzen. Er ist jetzt 29 und muss letztendlich selbst entscheiden. Es geht wirklich nur ums Geld und sonst gar nichts. David ist ja schon beim besten Verein der Welt.“

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Top News 3: Tim Leibold neuer HSV Kapitän, Daniel Heuer Fernandes steht bei Pokalknüller im Tor

Trainer Thioune hat sich vor dem DFB-Pokalknüller in Dresden entschieden. HSV: Tim Leibold ist neuer Kapitän, Daniel Heuer Fernandes zunächst die neue Nummer 1 im Tor

Beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV geht es jetzt Schlag auf Schlag: Neuer Abwehrchef (Innenverteidiger Toni “Zoni” Leistner aus Dresden), neuer Hauptsponsor und jetzt zwei weitere Personalien: Tim Leibold löst Aaron Hunt als Kapitän ab. HSV-Coach Thioune über den bisherigen Spielführer: „Es war sein Wunsch.“

Über den 26-jährigen Linksverteidiger Leibold sagte der Neu-Trainer: „Tim hat sich hier gut entwickelt, sein Wort hat in der Mannschaft Gewicht. Und vielleicht kann er durch die neue Rolle noch ein bisschen nach vorn geschoben werden. Er wird ein guter Kapitän sein.“

Thioune (46) gab zudem bekannt, dass Daniel Heuer Fernandes (27) im DFB-Pokal beim Drittligisten Dresden (Montag 18.30 Uhr, live bei Sky) im Tor stehen wird. Dies sei aber nur eine Entscheidung für 90 oder 120 Minuten.

In den Testspielen der Vorbereitung konnten sich beim langjährigen Bundesliga-Dino alle drei Torhüter präsentieren, bekamen ihre Spielzeit. Diese Entscheidung fiel bereits: Julian Pollersbeck ist nur noch HSV-Torwart Nr. 3 und kann gehen! Die Alternative zu Heuer Fernandes wäre also Tom Mickel (31).

Im letzten Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Saison war der Hamburger SV verdienter 2:0-Sieger gegen Hertha BSC.

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